Selbsthilfekontaktstellen Bayern (Hg) Renate Mitleger Lehner (Autorin): Praxisleitfaden: Datenschutz in der Selbsthilfe. Grundlagen und Umsetzung der Datenschutzverordnung (DS-GVO)
A5 / 32 Seiten

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Vorwort
Seit Mai 2018 gilt in der europäischen Union ein einheitliches, zum Teil neues Datenschutzrecht, das vielen Ehrenamtlichen Sorge und Kopfzerbrechen bereitet. In den Monaten um das Inkrafttreten der Datenschutz-
Grundverordnung (DS-GVO) war und ist das Thema in aller Munde. Gerade viele Selbsthilfegruppen sind mit dem Umsetzen der Anforderungen (der DS-GVO) stark gefordert, manche auch überfordert. Da es
sich hier meist um sehr sensible Daten handelt, ist der verantwortungsvolle Umgang besonders wichtig.
Doch ist für engagierte Aktive nicht ganz einfach zu erkennen, welche Maßnahmen für die jeweilige Selbsthilfegruppe durchzuführen sind und wie das Ganze praktisch angegangen werden kann.
Aus diesem Grund haben wir Rechtsanwältin Renate Mitleger-Lehner als Autorin des Buches „Recht für Selbsthilfegruppen“ gebeten, in unserem Auftrag einen Praxisleitfaden zu erstellen, der sich speziell an
Selbsthilfegruppen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich richtet. Er erklärt alle wesentlichen Bausteine des Gesetzes und unterstützt bei der Umsetzung immer unter einem Selbsthilfe-Blickwinkel. Denn erklärtes
Ziel dieser Broschüre ist es, Sicherheit zu gewinnen und den ehrenamtlichen Selbsthilfeaktiven Mut zu machen, den Datenschutz Schritt für Schritt in ihrer Gruppe umzusetzen.
Klaus Grothe-Bortlik, Vorstand SeKo Bayern e.V  
Theresa Keidel, Geschäftsführerin  SEeKo Bayern e.V.
Elisabeth Ifland, Datenschutz-beauftragte SeKo Bayern e.V.

Inhaltsverzeichnis
I. Die Bedeutung des Datenschutzes für die Arbeit der Selbsthilfegruppen und das neue Europäische Datenschutzrecht.
II. Warum fallen Selbsthilfegruppen in den Anwendungsbereich des DS-GVO? / 1. Ausnahme / 2. Verarbeitung von Daten / 3. Personenbezogene Daten / 4. Verein oder Gesellschaft des bürgerlichen Rechts / 5. Begriff des „Betroffenen“ / 6. Fazit
III. Was muss die Gruppe beachten? / 1. Zweckbindung / 2. Transparenz / 3. Rechtsgrund: Einwilligung / 4. Der Verantwortliche / 5. Verarbeitungsverzeichnis / 6. Der Datenschutzbeauftragte / 7. TOM! Ganz einfache Maßnahmen zur Datensicherung / 8. Löschung von Daten
IV. Dürfen Fotos veröffentlicht werden? / 1. Gruppenaufnahmen / 2. Verbandstreffen oder Selbsthilfetage / 3. Druckerzeugnisse und Internet / 4. Abbildung von Kindern / 5. Inhalt und Form der Einverständniserklärung
V. Und wenn doch etwas schief gelaufen ist? / 1. Die Rechte des Betroffenen / 2 Wenn die Aufsichtsbehörde ins Spiel kommt / 3. Ordnungswidrigkeiten und Strafen
VI. Datenschutz ist machbar! Ein Resümee
Anmerkungen / Literaturhinweise

alteshilfe
Stefan Pohlmann
ALTERSHILFE
Band 1 und 2 zusammen

ISBN 978-3-945959-06-0  –  34 €

ALTERSHILFE. Band I: Hintergründe und Herausforderungen
ISBN 978-3-945959-07-7–  2016 – 180 Seiten  –  18 €
ALTERSHILFE. Band II: Handlungsfelder und Handlungsempfehlungen
ISBN 978-3-945959-04-6  –  2016 – 222 Seiten  –  22 €

AG SPAK Bücher

 zum Buch

Die beiden vorliegenden Bände setzen sich mit den Handlungszwängen des demografi schen Wandels auseinander. Mit dem Begriff der Altershilfe heben sie zugleich Chancen und Risiken einer alternden Gesellschaft hervor. Dabei werden die Akteure und Professionen des Sozial- und Gesundheitssystems gleichermaßen als Adressaten angesprochen. Praxisnah und forschungsbasiert zugleich beantworten die Bücher die Frage, welche Anforderungen das individuelle und das kollektive Altern an die moderne Gesellschaft stellen und wie die offene, ambulante und stationäre Altershilfe darauf reagieren sollte.

Zum Autor:

Pohlmann, Stefan:
Dr. phil. habil., Dipl. Psych., ist wissenschaftlicher Leiter der Forschungsabteilung für interdisziplinäre Gerontologie an der Hochschule München. Er studierte Psychologie, Pädagogik und Katholische Theologie, promovierte in der Kognitionswissenschaft und erhielt die Venia Legendi für Alterswissenschaft. Pohlmann leitete die bundesdeutschen Aktivitäten im Zuge der UNO-Programme des Weltaltenplans und des Internationalen Jahres der Senioren. Er war Mitglied der Sozialentwicklungskommission der Vereinten Nationen und der Task Force on Ageing der UNECE. Als Professor für Gerontologie ist er seit 2004 an der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften der Hochschule München tätig. Er hat zahlreiche einschlägige Bücher und Aufsätze im Bereich der Gerontologie veröffentlicht. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Schnittstellenbereichen Alter, Gesundheit und Bildung.


 

AG Freizeit e.V. (Hrsg.) Männerrunde

Selbstbehauptungstraining für Jungen und Männer mit kognitiven Beeinträchtigungen - ein Handbuch
ISBN 978-3-940865-46-5, 2013, 68 S., 9,50 €

Mit diesem Handbuch werden Erfahrungen und Ergebnisse aus eineinhalb Jahren Projektarbeit weitergegeben. Die „Männerrunde“ ist ein Selbstbehauptungstraining für Jungen (ab 12 Jahren) und Männer mit kognitiven Beeinträchtigungen. Das Training ist als Unterstützung beim Erwerb von Kompetenzen zur selbstsicheren Behauptung im Alltag gedacht. Zugleich ist das Training anerkanntes Mittel zur Prävention von Gewalt und/oder sexueller Gewalt.

Die Einstellung in diesem Handbuch ist davon geprägt: Jungen und Männer mit kognitiven Beeinträchtigungen sind zwar aufgrund ihrer Behinderung auf Hilfen angewiesen, aber in jedem von ihnen stecken die Kraft und die Fähigkeit zu lernen, eigenständig handeln und Verantwortung für sich selbst übernehmen zu können.

Die logische Konsequenz ist, dass jede Hilfe und Unterstützung auf Befähigung und Kompetenzzugewinn abzielt, so dass sie selbst über ihr Leben bestimmen können.

http://www.agspak-buecher.de

Herausforderungen und Perspektiven an die Arbeit im Gemeinwesen in Rumänien und Deutschland

Juliane Sagebiel, Ana Muntean, Bettina Sagebiel (Hg)
Zivilgesellschaft und Soziale Arbeit
ISBN 978-3-940865-88-5 I 2015 I 313 Seiten I 28 €
zum Buch

Rumänien, seit 2007 Mitglied der Europäischen Union, befindet sich seit dem Systemwechsel 1989 in einem Transformationsprozess hin zu einer demokratisch verfassten Zivilgesellschaft. Diese Entwicklung betrifft alle gesellschaftlichen Bereiche, den ökonomischen, den kulturellen und den sozialen und tangiert selbst ganz alltägliche Lebensfragen.
"Bei 19,96 Millionen (2013) Einwohnern lebten Ende 2013  in Rumänien nach Angaben des Landesrates für Senioren (CNPV) 5.224.882 Rentner, gruppiert nach folgenden Einkommenskategorien:

  • ƒƒ am und unterhalb des Minimums für ein menschenwürdiges Leben, also unterhalb der Armutsgrenze von ca. 163 Euro lebte etwa die Hälfte der Rentnerinnen und Rentner;
  • ƒƒ während die andere Hälfte unterhalb des Existenzminimums von ca. 100 bis 128 Euro lebte. Der festgesetzte Warenkorb mit 443 Lei (ca. 100 Euro) bezieht sich auf den durchschnittlichen monatlichen Verbrauch eines Rentners als privaten Haushaltsvorstand. Grundlage hierfür sind die Preise von Juli 2013, die vom nationalen Institut für Statistik ermittelt wurden."

"Der nationale Notstand an medizinischen und pflegerischen Fachkräften ist nicht auf eine mangelhafte Ausbildung zurückzuführen, sondern vielmehr auf die geringe monetäre Anerkennung für diese Care-Leistungen. Die Löhne des Pflegepersonals in einem Altersheim, einschließlich Nachtschichten, betragen ca. 150-160 Euro, bei einer Verantwortung für die Betreuung und Pflege von 25 bis 50 Senioren. Unter diesen Bedingungen ist jedes Arbeitsangebot aus dem westlichen Ausland deutlich attraktiver. Für private Pflege erhält die Fachkraft beispielsweise einen Lohn zwischen 1.000 Euro und 1.500 Euro pro Monat plus Unterkunft und Verpflegung (siehe die Beiträge von Rerrich und Sagebiel/Muntean in diesem Band)."

Dei beiden Zitate aus dem Band machen die Herausforderungen deutlich, vor denen die rumänische und europäische Sozialpolitik stehen.

In dem Beitrag "PIN – schlägt eine Brücke zwischen den Generationen in einer rumänischen Gemeinde"
wird der Verlauf eines gemeinwesenorientierten Praxisforschungsprojektes (PIN: Punti intergenerationale Nadrag) in einer kleinen rumänischen Gemeinde am Rande der Westkarpaten geschildert, deren gesamte ökonomische und soziale Infrastruktur sich nach dem Umsturz 1989 verändert hat. Die meisten erwerbsfähigen Menschen arbeiten heute permanent oder temporär im Ausland, zurück bleiben junge und alte Menschen. Ziel des Projekts war, durch die intergenerative Vernetzung zwischen alten und jungen Menschen unter Einbindung kommunaler Akteure und Studierender der Sozialen Arbeit der Universität Timişoara eine Brücke zwischen den Generationen zu schlagen, um nachhaltige Unterstützungsstrukturen zu schaffen, wo fehlende familiäre Strukturen und eine mangelnde staatliche Versorgung eine empfindliche Lücke hinterlassen. Im Projektverlauf wurden Arbeitsprinzipien der Gemeinwesenarbeit, der Sozialraumorientierung und der Ressourcenerschließung in Verknüpfung mit der hermeneutischen Methode Oral History angewendet. dk

 
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    ISBN 978-3-940865-89-2 I 2015
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