Die Stiftung Mitarbeit veranstaltet vom 24. bis 25. April 2020 in Essen das Seminar »Alle im Boot?! Schwer erreichbare Zielgruppen in Beteiligungsprozesse einbeziehen«.
Die Veranstaltung ist stark praxisorientiert und richtet sich an Prozessverantwortliche in Beteiligungs- und Kooperationsprozessen. Im Mittelpunkt des Seminars steht die Frage, wie es gelingen kann, Menschen in Partizipationsprozesse einzubeziehen, denen Beteiligung nicht »nahe liegt« und die unter Bedingungen leben, die politische Teilhabe erschweren. Wie können wir diejenigen erreichen,  die sich aufgrund ihrer Lebenssituation, ihrer Bildung oder gesellschaftlichen Stellung nicht oder nur in geringem Maße artikulieren können oder wollen? Welche Methoden können sinnvoll eingesetzt werden und wie müssen Prozesse entsprechend ausgestaltet werden?

Vertiefende Informationen finden Sie unter:
https://www.mitarbeit.de/alle_im_boot_2020/

Als erste bundesweit agierende kulturpolitische Organisation ist die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. der Allianz “Rechtssicherheit für politische Willensbildung“ e.V. beigetreten. Mehr als 150 Vereine und Stiftungen haben sich bisher zusammengeschlossen, um die Gemeinnützigkeit für Organisationen der Zivilgesellschaft zu sichern, die Beiträge zur politischen Willensbildung leisten.

Alarmiert war der Bundesverband, dass dem soziokulturellen Zentrum DemoZ  (Demokratisches Zentrum – Verein für politische und kulturelle Bildung e.V.) in Ludwigsburg im Herbst 2019 die Gemeinnützigkeit vom Finanzamt in Ludwigsburg rückwirkend aberkannt wurde. Als Begründung wurde genannt, dass rechtsextrem orientierte Personen von Veranstaltungen ausgeschlossen und damit die Zwecke nicht mehr der Allgemeinheit dienen würden.

Dieser Fall hat bei unseren 600 Mitgliedseinrichtungen in ganz Deutschland große Empörung und Verunsicherung ausgelöst. Wir befürchten, dass weiteren soziokulturellen Zentren und Initiativen die steuerrechtliche Grundlage für den Empfang von öffentlichen Fördermitteln entzogen werden könnte“, sagt die Geschäftsführerin des Bundesverbandes Ellen Ahbe und gibt zu bedenken, dass die finanziellen Mittel von Kommunen, Ländern, Bund und EU mittlerweile mehr als die Hälfte der Einnahmen soziokultureller Zentren bilden. Es besteht demnach eine konkrete Gefahr, dass soziokulturelle Zentren mit existenzgefährdenden finanziellen Folgen rechnen müssen.

Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. fordert deshalb die handelnden Politiker*innen auf, die seit 1998 angekündigte und im Koalitionsvertrag der Bundesregierung festgelegte Reform des deutschen Gemeinnützigkeitsrechts noch in dieser Legislaturperiode umzusetzen. Darin sollten zeitgemäße und tragfähige Regelungen getroffen werden, welche die Zivilgesellschaft und damit eine lebendige Demokratie stärken und nicht schwächen.

Stefan Diefenbach-Trommer von der Allianz “Rechtssicherheit für politische Willensbildung“ e.V. begrüßt die Unterstützung aus der Soziokultur: „Soziokulturelle Zentren vereinen in ihrer Arbeit meist Bildung, Kultur und einen Anspruch auf Mitgestaltung der Gesellschaft, eine politische Haltung. Damit machen sie deutlich, dass politisch und gemeinnützig keine Gegensätze sind. Und damit sind die mehr als 600 soziokulturellen Zentren über ihre Bundesvereinigung in der Allianz in guter Gesellschaft. Ich freue mich über diese klare Haltung!

Soziokultur ist per se politisch, denn sie nimmt mit den Mitteln der Kunst und Kultur gezielt Einfluss auf aktuelle gesellschaftspolitische Themen. Mit 350.000 Veranstaltungen und mehr als 12 Mio. Besucher*innen jährlich ist die Soziokultur ein wichtiger und schützenswerter Faktor in der deutschen Kulturlandschaft. Vor allem in strukturschwachen Regionen und Problemquartieren wächst die Bedeutung soziokultureller Angebote und Häuser für das Umfeld. In den ländlichen Räumen leisten die Zentren häufig einen wichtigen Beitrag zum Erhalt erforderlicher Kommunikations- und Bildungsstrukturen. Weitere Informationen sind dem statistischen Bericht „Was braucht´s? Soziokulturelle Zentren in Zahlen 2019“ zu entnehmen.

Nikolaus Hausser, Leitung Öffentlichkeitsarbeit, Bürozeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag | 9-15  Uhr

Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e. V., Lehrter Straße 27-30, 10557 Berlin, fon (030) 397 44 59-6, fax (030) 397 44 59-9
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!   www.soziokultur.de

 

Neuerscheinung: Holger Balodis, Dagmar Hühne Rente rauf! So kann es klappen
Klartext e.V. mit einer Spende von 500 Euro und ferner einige unserer Mitglieder mit ihren Spenden haben mit dazu beigetragen, dass dieses Buch im Januar 2020 erscheinen konnte. Balodis und Hühne hatten als ausgewiesene Rentenspezialisten keinen Verlag mehr gefunden, der dieses wichtige Buch herausgeben wollte. „Crowdfunding“ war die Lösung. Sie erbrachte rund 20.000 Euro.
Balodis und Hühne geben in ihrem flüssig geschriebenen neuen Buch einen Überblick über die Lage. Sie sind Gegner des Drei-Säulen-Modells. Es
beruht darauf, dass ohne den Rentenabbau seit 1990 das Niveau der Renten 30-40 Prozent höher gewesen wäre. Die Kürzungen sollten mit dem Ausbau
privater Versicherungen (Riester-Rente und Betriebsrenten) ausgeglichen werden. Das ist restlos gescheitert. Trotzdem bleiben aber die massiven
Kürzungen.
Deutschland hinkt meilenweit hinter vergleichbaren europäischen Ländern hinterher. Das Rentenniveau beträgt durchschnittlich netto nur 38,7 Prozent des Durchschnittslohns. Viele europäische Länder liegen über 70 Prozent.
Balodis und Hühne weisen detailliert nach, das bessere Renten für alle möglich und finanzierbar sind. Dazu ist u.a. notwendig:
Erwerbstätigenversicherung einführen; Beitragssatz nicht kürzen, wie es die Arbeitgeberverbände aus Profitinteresse fordern, sondern wieder
erhöhen; Beitragsbemessungsgrenze aufheben; Riester-Rente abschaffen; Bundesanteil erhöhen, um die versicherungsfremden Leistungen
auszugleichen (Mütterrente usw.); Mindestrente von 1.050 Euro einführen usw.
Das Buch nimmt in einem besonderen Teil „Rente kompakt“ Stellung zum Rentenniveau, zu Riester-Renten und Betriebsrenten über Entgeltumwandlung, zum Umlageverfahren und dem Schwindel mit der Kapitaldeckung, zur Entwicklung der Altersarmut und zur Bedeutung der Demografie für die Renten. DGB- Bundesvorstand, IG Metall, der Paritätische, der Sozialverband Deutschland, aber auch der Seniorenaufstand und das auch von Klartext unterstützte Bündnis „Rente zum Leben“  (www.rente-zum-leben.de) stellen ihre Positionen dar. Alle Argumente der Autoren werden in einem eigenen Fußnotenanhang mit den
aktuellen Quellen belegt.
Das Buch ist es wert gelesen und verbreitet zu werden. Es ist die bisher beste Grundlage für alle, die eine grundlegende Veränderung des Rentensystems anstreben.
Holger Balodis und Dagmar Hühne sind ausgewiesene Experten in den Bereichen Rente und Altersvorsorge. Sie haben rund 25 Jahre als Fachauto­ren für Redaktionen wie Monitor und plusmi­nus im „Ersten“ gearbeitet. Sie haben Ratgeber für Stiftung Warent­est und die Verbraucherzentralen verfasst, zudem zahlrei­che Bücher wie den SPIEGEL-Bestseller „Die Vorsor­gelüge“.
Bestellungen: „Rente rauf!“, ISBN 978-3-932246-98-2, 204 Seiten, 18.-
Euro, Versand portofrei
Digitaler Vervielfältigungs- und VerlagsService, Schumannstr.51, 60325
Frankfurt; zur Direktbestellung:
http://www.dvs-buch.de/index.php?page=inhalt_renterauf.htm

   

  Ausstellungseröffnung

  19. Februar 2020, 19-21 Uhr, Braustube (Am Sudhaus 2, 12053 Berlin)
  Wir haben unsere interaktive Ausstellung „Endlich Wachstum!“ um zwei wichtige Themen erweitert: Die kolonialen Bezüge  
  von Wirtschaft und solidarische Alternativen. In Kooperation mit Berlin Global Village laden wir euch herzlich ein, die Eröffnung 
  der neuen Module zu feiern und mit uns ins Gespräch zu kommen.Dr. Edna Martínez wird den Abend mit einem Impulsvortrag
  eröffnen. Sie forscht an der FU Berlin zu politischer Ökonomie und Ökologie, Race & Ethnicity Studies. Ihr werdet Gelegenheit
  haben, die gesamte Ausstellung, inklusive der neuen Module, zu besichtigen und mit uns in den Austausch zu kommen.

  Der Eintritt ist frei. Essen und Getränke gibt es auf Spendenbasis.
  Die Ausstellung wird in den Räumlichkeiten von Berlin Global Village vom 19. Februar bis 31. März zu sehen sein. Ab April kann
  die Ausstellung ausgeliehen werden. Mehr Informationen auf: https://www.fairbindung.org/aktuelles/
 
 
 
 
 
 

Die nächsten SGB II-Grundlagenseminare biete ich zu folgenden Terminen an:    

-     27./28. Jan.   2020       in München   
-     17./18. Feb.   2020       in Dresden
-     24./25. Feb.   2020       in Zwickau
-     26./27. Feb.   2020       in Frankfurt
-     02./03. März  2020       in Wuppertal
-     16./17. März  2020       in Saarbrücken
-     18./19. März  2020       in Leipzig
-     23./24. März 2020        in Berlin
-     25./26. März  2020       in Hamburg
-     30./31. März 2020        in Stuttgart
-     15./16. Juni   2020       in Schwerin                                                             

In die Fortbildung fließen selbstverständlich aktuelle Rechtsänderungen und Rechtsprechung  topaktuell mit ein.

Die Beschreibung, Ausschreibungstext und Anmeldung sowie weitere Details dazu sind hier zu finden: www.harald-thome.de

Auf einem Bild sind Boote zu sehen, die an der Seite mit den Herkunftsländern der Flüchtlinge beschriftet sind. »Riace hat bis zu 700 Geflüchtete aufgenommen«, berichtet Elisabeth Voß bei einem Rundgang durch ihre Fotoausstellung. Dreimal besuchte die Publizistin bisher das kalabrische Bergdorf. Ihre Bilder zeigen das süditalienische Dorf Riace und geben einen Einblick in das dortige Modell solidarischen Zusammenlebens von Einheimischen und Menschen mit Fluchterfahrung. Bis Mitte Februar ist ihre Ausstellung in Berlin zu sehen.

Die erste Riace-Reise, die Elisabeth Voß unternahm, war vom Verein »Courage gegen Fremdenhass« organisiert. Das süditalienische Dorf besteht aus den Teilen Riace Borgo und Riace Marina, und auch die Ausstellung umfasst zwei Räume. Voß hat die Bilder thematisch gruppiert, angefangen beim Meer. Sie hat ein Ausstellungsstück des Galerieraums, ein Boot, in die Fotoausstellung integriert. Darüber hinaus zeigt sie mehrere Bilder vom »liebevoll dekoriertem Dorf«. Es sind auch vier Fotos von Wandbildern ausgestellt, genau in der Reihenfolge wie sie im Ort zu sehen sind. Für Voß sind diese »murale« ein klares Signal an Einheimische und Besucher mit der Botschaft »wir heißen die Menschen willkommen und wir freuen uns darüber«.

Elisabeth Voß bei einem Rundgang durch ihre Fotoausstellung über das kalabrische Bergdorf Riace

Riace ist weit über Italien für das Engagement für Geflüchtete bekannt geworden. »Das kann man gar nicht hoch genug loben, dass dieses Dorf bereits 1998 Flüchtlinge aufgenommen hat«, sagt Voß. Im Sommer 1998 hatten Dorfbewohner über 200 kurdische Flüchtlinge aufgenommen, deren Schiff in Riace Marina strandete. Einige Riacesi gründeten im folgenden Jahr den Verein »Città Futura« (»Stadt der Zukunft«), um die Neuankömmlinge in Riace anzusiedeln, ihnen eine Perspektive zu bieten und das Dorf – das unter unter starker Abwanderung und hoher Arbeitslosigkeit litt – wiederzubeleben. Einer der Mitbegründer des Vereins ist der Lehrer Domenico Lucano, auch Mimmo genannt, der 2004 zum Bürgermeister des Dorfes gewählt wurde. »Città Futura« hat in Riace Projekte aufgebaut, in denen Geflüchtete und Einheimische zusammenarbeiten, unter anderem eine Textil-, eine Glas-, eine Holzwerkstatt und eine Schokoladenmanufaktur. Im zweiten Ausstellungsraum sind Fotos der Kooperativen zu sehen. Bei einem Projekt zur Olivenernte haben zwanzig Menschen während der zweimonatigen Erntezeit tariflich bezahlte Arbeit, erläutert Voß. Vor Ort werden die Oliven gereinigt, gepresst und zu Olivenöl verarbeitet. Die italienische Bank Banca Etica hat das Projekt mit einem Darlehen mitfinanziert.

Ein Foto zeigt ein Wandbild, das zum Gedenken an Giuseppe »Peppino« Impastato erstellt wurde, der von der Mafia im Jahr 1978 in Cinisi ermordet wurde, eine Stadt nahe Palermo. Er kämpfte gegen die Mafia, gründete einen freien Radiosender und kandidierte für die Kommunalwahlen. Der Mordfall wurde im Jahr 2000 weit über Sizilien bekannt, da der Regisseur Marco Tullio Giordana einen Film über Impastato gedreht hat (Filmtitel »I cento passi«). Andere Fotos von Wandbildern zeigen bunte Abdrücke von Handflächen – ein Symbol gegen die Mafia.

Mit Blick auf die Flüchtlinge, die nach Riace kamen, sagt Elisabeth Voß: »Domenico Lucano hat sich für alle Menschen eingesetzt, dass sie bleiben können.« Gemäß dem italienischem Schutzsystem für Asylsuchende und Flüchtlinge (»Sistema di protezione per richiedenti asilo e rifugiati«, abgekürzt: SPRAR) zahlt der Italienische Staat Gemeinden für die Aufnahme der Flüchtlinge 35,- € pro Person und Tag. Damit werden Unterkünfte für die Geflüchteten finanziert sowie Geld zum Lebensunterhalt und für Lebensmittelgutscheine zur Verfügung gestellt. »Die Förderung wurde gezahlt bis das jeweilige Asylverfahren zu Ende ging«, erklärt Voß und ergänzt: »Allesamt besser als diese Massenlager«.

Die Werkstätten wurden im Oktober 2018 gezwungenermaßen geschlossen, als Lucano die »Begünstigung illegaler Einwanderung« vorgeworfen und er per Gerichtsbeschluss unter Hausarrest gestellt wurde. Zwei Wochen später wurde er aus Riace verbannt. Auf Anordnung des Innenministeriums mussten die Geflüchteten umziehen und in Flüchtingsunterkünfte untergebracht werden. In der Zwischenzeit stimmten die Mehrheit der Riacesi für Antonio Trifoli als neuen Bürgermeister, ein von der rechten Lega Nord unterstützter Kandidat. Anfang September 2019, wenige Tage nach der Wiederaufnahme des Prozesses – und am gleichen Tag an dem Matteo Salvini sein Amt als Innenminister verloren hat – hob der Präsident des Gerichtshofs von Locri die Verbannung des Ex-Bürgermeisters Lucano auf.

Neben den Fotos gibt die Ausstellung den Besuchern Einblicke in Lösungsstrategien. Beispielsweise hatte Riace eine Regionalwährung (»Euro di Riace«), die zum Einkaufen im Dorf verwendet werden konnte. Das Regiogeld wurde von einer Landesbehörde genehmigt, wie Voß erläutert. Lucano hatte die Komplementärwährung in Riace eingeführt, weil das Dorf die Fördermittel aus dem Innenministerium oft verspätet erhielt. Ein weiteres Projekt über das Ausstellungsbesucher mehr erfahren können, ist Alarmphone. Es ist ein Netzwerk von Freiwilligen, das seit fünf Jahren besteht. Sie sorgen in 8-Stunden-Schichtteams dafür, dass es eine Hotline für Seenotanrufe gibt, die von Geflüchteten und von ihren Angehörigen jederzeit angerufen werden kann.

Weitere Informationen über die Solidarität mit Riace sind auf der Website von Elisabeth Voß: riace.solioeko.de. Die Fotoausstellung ist dieses Jahr vom 21. Januar bis zum 15. Februar 2020 im »Sandalia – Un‘Isola a Berlino« in Charlottenburg zu sehen (Schillerstraße 106, 10625 Berlin). Die Öffnungszeiten sind Dienstags bis Freitags von 14 Uhr bis 18 Uhr.

Der Netzwerkrat (NWR) lädt Sie herzlich zur Mitglieder­versammlung (MV) des Netzwerks Grundeinkommen ein

am Samstag, 29. Februar 2020, von 12.30 Uhr bis 17.30 Uhr
und am Sonntag, 1. März 2020, von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr

im DGB Haus, EG links, großer Saal, Endenicher Str. 127, 53115 Bonn

Als Tagesordnung und Ablauf schlagen wir vor:

SAMSTAG

12:30 Uhr:       Ankommen, Kennenlernen, Infos für Neue
13:00 Uhr:       Beginn und Wahl der Versammlungsleitung
13:30 Uhr:       Finanzberichte 2019 und 2020 sowie Rechenschaftsberichte der Netzwerkrat-Mitglieder
14:30 Uhr:       Pause
15:00 Uhr:       Aktivitäten des Netzwerks im Jahr 2020/21
                           insbesondere „Europäische Bürgerinitiative Grundeinkommen Worum geht es?"
                           Vorstellung und Diskussion der Kampagne
16:00 Uhr        Anträge
17:30 Uhr        Ende Tag 1 der Mitgliederversammlung
19:30 Uhr        Öffentliche Abendveranstaltung zum Thema
                        „Umweltgerechtigkeit - Grundeinkommen - Klimawandel" (bis ca.22:00 Uhr)

SONNTAG

10:00 Uhr:       EBI-Gesprächsrunden: Was könnte das Netzwerk tun?
                           Wer könnte/möchte was tun?
12:00 Uhr:       Nachwahl zum Netzwerkrat
13:00 Uhr:       Ende der Mitgliederversammlung

Die Einladung mit der endgültigen Tagesordnung, den bis dahin eingegangenen Anträgen und allen weiteren Details erhalten Sie rechtzeitig vor der Mitgliederversammlung.

ANTRÄGE zur Mitgliederversammlung senden Sie bitte möglichst früh, spätestens bis Samstag, 15. Februar 2020, unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!" data-ce-class="Emails">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an die Antragskommission. Später eingehende Anträge werden möglicherweise nicht berücksichtigt.
Auf der letzten Mitgliederversammlung vertagte Anträge werden automatisch behandelt - diejenigen Anträge darunter, die den Kernbereich der Statuten betreffen unter Berücksichtigung der Empfehlungen der Grundsatzkommission, der Positionierung des wissenschaftlichen Beirats und der Ergebnisse der Mitgliederbefragung vom Januar 2020 (siehe Anhang).
Nach unseren Statuten wird der Netzwerkrat (NWR) alle 2 Jahre gewählt. Es kann aber ein seit der letzten Wahl frei gewordener Sitz im NWR durch Nachwahl neu besetzt werden.

KANDIDAT*INNEN für die NWR-Nachwahl werden gebeten, so bald wie möglich aussagekräftige Zeilen zu ihrer Person und den Aufgaben, die sie im NWR übernehmen könnten, sowie ein Foto an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!" data-ce-class="Emails">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu schicken, damit wir sie auf grundeinkommen.de den Mitgliedern vorstellen können. Um eine ungefähre Vorstellung von den Aufgaben als Mitglied des Netzwerkrates zu erhalten, verweisen wir auf die zur Zeit gültige Wer-macht-Was-Übersicht des NWR.

Wir empfehlen Personen, Gruppen und Organisationen, die bisher nicht Mitglied im Netzwerk sind, spätestens bis zum 8. Februar 2020 ihren Beitritt zum Netzwerk und damit ihre Unterstützung des Grundeinkommens gemäß den Kriterien des Netzwerks zu erklären. Sie sind dann auf dieser Mitgliederversammlung stimmberechtigt. Jede Mitgliedsorganisation kann eine*n stimmberechtigte*n Delegierte*n zur Mitgliederversammlung entsenden.
 
Wer Mitfahrgelegenheiten zur Mitgliederversammlung sucht oder bietet, trägt das bitte mittels der Kommentarfunktion unten auf der Seite der Veröffentlichung dieser Einladung zur Mitgliederversammlung ein. In diesem Fall geben wir dort Ihre E-Mail-Adresse an.


ÖFFENTLICHE ABENDVERANSTALTUNG

KLIMAWANDEL - UMWELTGERECHTIGKEIT - GRUNDEINKOMMEN     

29.02.2020, 19:30 Uhr bis ca. 22 Uhr   
DGB-Haus Bonn
Endenicher Str. 127
53115 Bonn

Referent*innen und Gesprächspartner*innen:   

Einleitung: Ronald Blaschke (Netzwerk Grundeinkommen)
Input von
Jana Boltersdorf (Fridays for Future, Niederkassel)
Heike Prassel (Extinction Rebellion, Bonn)
eine Aktivistin von AufBäumen (Köln)
Werner Rätz (Attac, AG Genug für alle und AG Jenseits des Wachstums)   

Nach den kurzen Inputs gibt es zwei Gesprächsrunden (jeweils ca. 20 Minuten) an mehreren Tischen (World Café) mit je einer Referent*in.  

Moderation der Abendveranstaltung: Christiane Danowski, Ronald Blaschke (Netzwerk Grundeinkommen)

Eintritt frei.

Veranstalter: Netzwerk Grundeinkommen, Attac, AG Genug für alle, Attac Bonn
<Ergebnisse Umfrage 01.2020.pdf><Einladung MV NWR.pdf>Über diesen Verteiler werden ausschließlich wichtige interne Informationen vom Netzwerkrat an die Mitglieder des Netzwerks Grundeinkommen versandt. Für allgemeine Informationen zum Grundeinkommen und zum Netzwerk stehen der Newsletter (https://www.grundeinkommen.de/newsletter-abo) und die Mailingliste Grundeinkommen-Info (https://www.grundeinkommen.de/mailinglisten/info-liste) zur Verfügung.

Wir als vdää solidarisieren uns mit den Studierenden der Medizin und Zahnmedizin der Universität Mainz, die am 10.01.2020 für eine bessere Lehre im Medizinstudium auf die Straße gegangen sind.

Wir unterstützen die Forderungen der Streikenden nach einer praxisorientierten Ausbildung durch qualifizierte Lehrende, einer ausreichenden administrativen Betreuung und einer bedarfsgerechten Ausstattung durch Lehrmaterialen und multimediale Infrastruktur.

Die angesprochenen und kritisierten Zustände auf den Lehrstationen in Mainz sind leider kein regionales Problem, im Gegenteil. Sie sind für viele Studierende in ganz Deutschland eine allzu bekannte Situation.

Ärzt*innen, die eigentlich für den Unterricht am Patient*innenbett zuständig sind, haben häufig keine Zeit, sich um Studierende zu kümmern und ihrer Aufgaben als Lehrende nachzukommen. Unbesetzte Stellen und DRG-Kostendruck bringen sie dazu, vermeintlich zweitrangige Aufgaben wie Ausbildung von Medizinstudierenden als erstes fallen zu lassen.

Allzu häufig werden Seminare oder Vorlesungen von unvorbereiteten und überarbeiteten Ärzt*innen in Weiterbildung gehalten, die diese Aufgaben in ihrem stressigen Alltag als zusätzliche Belastung, wenn nicht sogar manchmal als lästig empfinden. So überrascht es kaum, dass nicht wenige Lehrveranstaltungen spontan ausfallen. Und auch wenn sie stattfinden: Oftmals beschränkt sich der Lerneffekt auf die Erkenntnis, dass man später in diesem Gesundheitssystem so nicht arbeiten möchte – um der eigenen Gesundheit willen.

Unter den derzeitigen Bedingungen ist eine umfassende Ausbildung zu qualifizierten und mündigen Ärzt*innen an vielen Universitäten in Deutschland nach unserer Einschätzung nicht möglich. Daher verlangen wir, nicht nur für die Mainzer Studierenden, sondern für die gesamte medizinische Ausbildung in Deutschland: Die Lehre darf nicht an Personalengpässen und finanziellen Zwängen, wie denen des DRG-Systems scheitern - Investitionen in die Lehre sind keine Zumutung oder überhöhte Forderung, sondern eine Notwendigkeit, um eine gute ärztliche Versorgung in der Zukunft zu sichern!

 Moritz Koopmann (Mitglied des Vorstands)

Dr. Nadja Rakowitz (Pressesprecherin) 

Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte Pressestelle

Tel 06181 - 432 348 • Mobil 0172 - 185 8023


15./16. Februar / Frankfurt am Main

Programm 

Zivilgesellschaft unter Druck: Die Bedeutung von kritischem Engagement für die Demokratie
15. Februar 2020, 14.00 Uhr, Frankfurter Paulskirche 
Podiumsdiskussion mit Gästen aus der kritischen Zivilgesellschaft. Unter anderem mit dabei: Luisa Neubauer (Fridays for Future), Katharina Nocun (Netzaktivistin), Jana Ciernioch (SOS Méditerranée), Judith Amler (Attac Koordinierungskreis) und Ferda Ataman (Journalistin und Kolumnistin). In einem Open Space organisieren wir Diskussionen zur Bedeutung und Bedrohung von Zivilgesellschaft in der demokratische Gesellschaft, u.a. mit dem VVN-BdA, Medico, Venro, DemoZ, der Allianz für Zivilgesellschaft, The Voice Forum und dem Grundrechtekomitee. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stadt Frankfurt statt. Oberbürgermeister Peter Feldmann spricht ein Grußwort. 

Party 20 Jahre – wir feiern! 
15. Februar 2020, ab 19.00 Uhr, Café KOZ, Studierendenhaus (Bockenheim) 

Zum Feiern braucht es Musik. Rainer von Vielen spielt für uns auf!

Matinee – 20 Jahre Attac Deutschland

16. Februar 2020, 10:30 Uhr, Evang. Akademie Frankfurt (Römerberg)


Matinee mit Weggefährt*innen aus 20 Jahren, Inputs zur Zukunft von Attac und der globalisierungskritischen Bewegung weltweit. Diskussionsrunde zu sich verändernden Rahmenbedingungen politischen Handelns. Natürlich mit kulturellen Beiträgen, Häppchen, Getränken und allem, was eine Matinee rund macht.



 

Die neue Ausgabe "Fördertöpfe" ist erschienen!

Die Fördertöpfe für Vereine, selbstorganisierte Projekte und politische Initiativen, nunmehr in der 14. überarbeiteten und aktualisierten Auflage, sind das praxisorientierte Nachschlagewerk für alle Projektmitarbeiter*innen, Gruppen und Initiativen, die nach innovativen Finanzierungswegen zur Verwirklichung ihrer Projektideen suchen.
 
Die Broschüre porträtiert mehr als 430 regionale, bundesweite und internationale Stiftungen und Förderquellen, davon 80 neu hinzugekommene und 350 aktualisierte Einträge. Das umfassende Schlagwortregister erleichtert die Suche nach passenden Geldgeber*innen für alle politischen, gesellschaftlichen und sozialen Projekte in der Jugendarbeit, der Demokratieförderung, der Politischen Bildung, Projekte aus den Bereichen Kunst und Kultur, Projekte gegen soziale Benachteiligung, für Frauen, Geflüchtete und FLTI*, bei entwicklungspolitischen Vorhaben und für Umweltschutzinitiativen.
 
Die sorgfältig recherchierten Hinweise auf ausgewählte Fördermöglichkeiten, die umfangreiche Link-Sammlung zu regionalen, thematischen und internationalen Förderdatenbanken, das detaillierte Schlagwortregister sowie die praktischen Tipps und Tricks zur Antragstellung, machen die Broschüre zu einem kompetenten Wegweiser durch den Förderdschungel.
 

Herausgegeben von Netzwerk Selbsthilfe e.V., 14. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage 2020, 264 Seiten, 24 Euro plus Porto + Verpackung.

Der Rechnungsbetrag enthält keine USt. nach §19 UStG.
 
Zu bestellen per Rechnung unter: https://bestellen.netzwerk-selbsthilfe.de

Schwein gehabt - Förderpreise für zivilgesellschaftliche Aktivitäten

Erste Auflage

Die Broschüre „Schwein gehabt - Förderpreise für zivilgesellschaftliche Aktivitäten" porträtiert ergänzend zur Broschüre „Fördertöpfe für Vereine, selbstorganisierte Projekte und politische Initiativen" mehr als 175 landes- und bundesweit ausgeschriebene Förderpreise und Wettbewerbe für zivilgesellschaftliche, soziale und nachhaltige Projekte. Bildung, Jugend, Schule, Umwelt, Soziales, Zivilgesellschaft, Inklusion und Migration geeignet. Ein umfassendes Schlagwortregister erleichtert die gezielte Suche nach einem passenden Förderpreis.

 

Herausgegeben von Netzwerk Selbsthilfe e.V., 1. Auflage 2017, 241 Seiten, 11 Euro plus Porto + Verpackung

Zu bestellen per Rechnung unter: https://bestellen.netzwerk-selbsthilfe.de

Wer ist online

Aktuell sind 19 Gäste und keine Mitglieder online