Wohnen für alle?!

Sozialgipfel am 18. November 2019

Der zehnte Sozialgipfel befasst sich dieses Jahr mit dem Thema Wohnen im Alter und mit Handicap.

Wie lässt sich in Zeiten wachsender Altersarmut auf einem angespannten Wohnungsmarkt das Zuhause sichern. Was muss getan werden, damit endlich ausreichend barrierefreie Wohnungen zur Verfügung stehen? Wie müssen die Wohnquartiere aussehen, damit auch alle ihren Alltag selbständig darin meistern können?

Diese Fragen besprechen wir aus der Perspektive der Betroffenen mit Experten der Politik, der Verwaltung und der Wohnungsunternehmen.

Am 18.11.2019, 16.30-19.30 Uhr im Haus der IG Metall, Alte Jakobstr. 149, 10969 Berlin.

2010 haben sich neun starke Organisationen zusammengetan, um gemeinsam mehr zu erreichen: Eine soziale und gerechte Politik für Berlin.

Berlin soll für alle da sein. Nicht nur für die jungen, fitten, wohlhabenden Bürger. Gerade für die Schwächeren wird es aber immer schwieriger. Z.B. für ältere Menschen, Behinderte oder Flüchtlinge, Erwerbslose und Menschen mit geringem Einkommen.

Der Berliner Sozialgipfel hat jedes Jahr ein Schwerpunktthema: 2014 war es „Europa“, 2015 „Mieten und Wohnen“, 2016 „Soziale Gerechtigkeit“ und die Berliner Wahlen. 2017 sind es die Wahlen zum Deutschen Bundestag. Wir arbeiten für eine solidarische Gesellschaft, in der alle eine Chance und einen würdigen Platz haben.

Anmeldung:  Hier online anmelden

Die Frage, ob und wenn ja, durch welche partizipativen Elemente die parlamentarische Demokratie ergänzt werden sollte, beschäftigt Parlamente und Parteien. Mit dieser Frage haben sich nun auch knapp 160 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürgern aus ganz Deutschland befasst, die sich im Rahmen eines viertägigen »Bürgerrats Demokratie« engagiert haben. Die 22 Handlungsempfehlungen und Forderungen des Bürgerrats wurden nun Ende September der Öffentlichkeit vorgestellt und werden Mitte November auch in Form eines Bürgergutachtens an Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble sowie die Fraktionen des Deutschen Bundestages übergeben. Fast einstimmig spricht sich der Bürgerrat für die grundsätzliche Ergänzung der parlamentarisch-repräsentativen Demokratie durch weitere Elemente der Bürgerbeteiligung und direkter Demokratie aus, zudem soll in der Praxis die Kombination von Bürgerbeteiligung und direkter Demokratie verbessert werden. Skeptischer äußern sich die Beteiligten zur Intensivierung direkter Demokratie auf Bundesebene, wohingegen der Ausbau von Bürgerbeteiligung weit überwiegend begrüßt wird. Die vollständigen Ergebnisse können ab sofort online abgerufen werden. Der Bürgerrat wurde durch den Verein Mehr Demokratie gemeinsam mit der Schöpflin Stiftung initiiert.

Weitere Informationen


Digitalisierung als Weltanschauung. Wie rigorose Vernetzungspolitik mit 5G-Mobilfunk ideologische Züge offenbart

"Die angestrebte totale Digitalisierung ist zu einem selbstevidenten Dauerimperativ geworden mit quasireligiösen Zügen. Die Digitalisierung  
soll Fahrt aufnehmen – mittels 5G-Mobilfunk, der als unabdingbar für  die nächste Stufe der digitalen Revolution gilt. Doch gleichzeitig  
baut sich rund um die Welt Widerstand gegen diese immer rigorosere  Revolution und die neue Strahlungsart auf. Zunehmend wecken die  
technologischen Verheißungen bei freiheitlich orientierten Menschen  Misstrauen – gerade auch hinsichtlich der Frage, ob der behauptete  
Nutzen sich überhaupt mit  en gesundheitlichen und ökologischen  Risiken verrechnen lässt. Dass den warnenden Stimmen zahlreicher  
Wissenschaftler kaum Gehör geschenkt und die gebotene  Vorsorge  angesichts des wissenschaftlich umstrittenen 5GProgramms von oben  
herab als „zu drastische Maßnahme“ ausgeschlagen wird, offenbart den  Durchsetzungswillen einer Ideologie, die mitunter sogar Züge einer  
Ersatzreligion annimmt. Eine technokratische Weltanschauung mit  entsprechendem Menschenbild wird zum künstlich konstruierten Mythos  
der Gigabit-Gesellschaft..." Text des Vortrags von Peter Hensinger (pdf) bei einer Veranstaltung am 16.09.2019 in Dortmund
http://www.labournet.de/wp-content/uploads/2019/09/Hensinger2.pdf

Peter Hensinger ist Mitautor der Broschüre im pad-Verlag "Smart City- und 5G-Hype. Kommunalpolitik zwischen Konzerninteressen,  
Technologiegläubigkeit und ökologischer Verantwortung" - siehe ein  Interview mit ihm dazu und weitere Infos zu 5G im Dossier
http://www.labournet.de/?p=139689

Einladung  Fachtagung vom 08.11. bis 10.11.19 in Hannover im Naturfreunde - Haus                                                                      
Das Existenzgeld kommt doch sowieso nicht, sagen manche. Es ist aussichtslos, dafür Alltagskämpfe einzuschränken oder aufzugeben, seine Energie zu verschwenden. Warum beschäftigen wir uns schon wieder mit dem Existenzgeld ?
Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, wollen wir auf unserer Tagung versuchen, uns einen Überblick über den Stand der Debatte um ein Bedingungsloses Grundeinkommen zu verschaffen. Es gilt zu überlegen, wie wir innerhalb verschiedener sozialer Bewegungen eine breitere Debatte über eine emanzipatorische Gesellschaftspolitik erreichen können. In dieser Debatte sollte das Existenzgeld eine wichtige Rolle spielen. Denn wir haben in der Geschichte der Erwerbslosengruppen die Lehre aus unseren kollektiven Erfahrungen gezogen, dass es zur Abschaffung von Armut gesellschaftlich notwendig ist.
Sich vom „Nabel der ökonomischen Welt“ (Karl Reitter), dem Lohnarbeitszwang, zu emanzipieren, ist in diesem Zusammenhang für uns ein zentraler Ansatz einer anderen Sozialpolitik. Sie wirkt sich auf die gesamte Gesellschaft aus.
Sie orientiert sich einerseits an einer Verbesserung der Situation armer Menschen, unabhängig davon, ob sie erwerbstätig, erwerbslos, aus einem anderen Land geflüchtet oder obdachlos sind. Sie reicht aber auch darüber hinaus, indem Alternativen in Angriff genommen werden, in der am Ende „Lohnarbeit nur noch als biografische Episode“ (Paolo Virno) begriffen wird. Ein solches Projekt kann mit der Forderung nach einem 'Guten Leben für Alle' umschrieben werden. Ein Mittel, dorthin zu gelangen, ist das Existenzgeld.
Wir werden auf der Tagung eine kurze Einführung in die Geschichte des Existenzgeldes geben und den Unterschied zu anderen Grundeinkommensvorschlägen darstellen.
Wir versuchen, die Rolle, die ein Existenzgeld in der gesellschaftlichen Umgestaltung des Kapitalismus spielen kann, zu präzisieren.
Mit Karl Reitter aus Wien haben wir einen Referenten gewonnen, der sich mit uns fundiert über die linke Kritik am bedingungslosen Grundeinkommen auseinandersetzen wird.
Anhand der herausgearbeiteten Aspekte eines Bedingungslosen Grundeinkommens sowie unserer eigenen Ideen zu einem „Guten Leben“ wollen wir anschließend theoretische und praktische Ansätze einer gesellschaftlichen Veränderung erörtern.
Wir treffen uns wie immer in Hannover    
im Naturfreundehaus, Hermann-Bahlsen-Allee 8,    
vom Freitag, 08. November 19, 17 Uhr, bis Sonntag, 10. November 2019 mittags.  
Für Essen und Unterkunft ist gesorgt.
Die Einladung richtet sich an alle, die Interesse an dem Thema haben, bzw. die in Erwerbslosen- und anderen sozialen Initiativen und/oder solidarischen Gruppen arbeiten.
Noch ein Hinweis: Am selben Ort findet ab 13 Uhr bereits ein Treffen zum „Emanzipatorischen Grundeinkommen“ statt.
Für diejenigen, die uns noch nicht so gut kennen: Die Bundesarbeitsgemeinschaft Prekäre Lebenslagen - gegen Einkommensarmut und soziale Ausgrenzung e.V. (BAG PLESA) arbeitet seit 2008 als Zusammenschluss von lokalen Erwerbslosen-Initiativen und Einzelpersonen aus den Inis. Wir bilden uns auf unseren Treffen gegenseitig weiter und beraten unsere politischen Schritte. Das Entscheidungsgremium der BAG PLESA ist die Mitgliederversammlung. Wir sind seit 2016 beim Finanzamt Frankfurt/Main als gemeinnütziger Verein anerkannt.

Weiterbildungsprogramm in den Bereichen Gemeinwesen, Sozialraumraumorientierung 

Neu im Programm ist der 6-modulige Zertifikatskurs

Caring Communities: Verantwortungsgemeinschaften organisieren und managen

Caring Communities unterstützen eine menschenwürdige Versorgung und beugen vor, dass Menschen in stationäre Einrichtungen ziehen müssen, weil sie ihren Alltag nicht mehr allein bewältigen, weil die Wohnung nicht barrierefrei und die Versorgung zu Hause nicht gewähr-leistet ist, weil sie mit ihren chronischen Erkrankungen nicht mehr umgehen können oder ihre knappen Finanzen nicht mehr übersehen und mit Anträgen überfordert sind. Die Wei-terbildung vermittelt Ihnen Kenntnisse und Handlungsanregungen, die unterstützen, dass Menschen möglichst lange selbstbestimmt leben können.

Leitung Cornelia-Coenen Marx und Frank Dölker

 Zum 2. Mal

Integratives Quartiermanagement

Interkulturelle Prozesse in Wohnquartieren moderieren und aktiv begleiten in 4 Modulen

 Zum 20. Mal

Forum Quartiermanagement in 3 Modulen

Und weiteren Angeboten zum Arbeiten mit Sprachbarrieren, in multikulturellen Stadtgebieten, zur Kurzintervention im Quartier und einigem mehr.

Die GWA WERKSTATT findet statt in Eisenach vom 2.6.20 - 4.6.2020

Das gesamte Programm Gemeinwesen, Sozialraumraumorientierung finden Sie auf https://www.ba-kd.de/programm/

 

Die Aktion Mensch hat über 500 Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen zu ihren Erfahrungen mit Diskriminierung befragt. Das Ergebnis: Jede/r Zweite erlebt Diskriminierung aufgrund seiner/ihrer Behinderung. 52 Prozent der Befragten mit Beeinträchtigungen sind außerdem überzeugt, dass Diskriminierungen in der Gesellschaft weiter zunehmen. Bei der Frage nach den drei wichtigsten Akteuren, die diesem Trend entgegenwirken sollten, nennen mehr als drei Viertel (77 Prozent) alle Mitglieder der Gesellschaft. Vor diesem Hintergrund führt die Aktion Mensch ihre aktuelle Kampagne »Inklusion von Anfang an« weiter. In einem neuen Kampagnenfilm berichten Betroffene über ihre Diskriminierungserfahrungen. Interessierte finden auf der Website die Möglichkeit, sich auf unterschiedliche Weise als #Inkluencer aktiv gegen Diskriminierung zu engagieren. Der »Förderfinder« bietet zusätzlich die Möglichkeit, Fördermöglichkeiten für eigene Projekte zu entdecken.

https://www.aktion-mensch.de/dafuer-stehen-wir/vonanfangan.html

Commons sind so alt wie die menschliche Gesellschaft. Der Begriff stammt ursprünglich aus dem vorindustriellen England. Die Grundrechte der Menschen sollten seinerzeit durch Nutzungsrechte an »commons« abgesichert werden. Viele unterschiedliche Dinge können zu Commons werden: Grund und Boden, Saatgut, Rohstoffe, Wasser, Wissen, Kunst und Kultur, ein Gesundheits- oder Bildungssystem, Software und anderes mehr. Die Autor/innen entwerfen auf Grundlage der Commons ein Programm für ein gelingendes Miteinander, ein anderes Politikverständnis und ein sorgendes Wirtschaften. Im Mittelpunkt stehen dabei Commons-Praktiken.

Silke Helfrich, David Bollier: Frei, fair und lebendig. Die Macht der Commons. Bielefeld 2019, 400 S., 19,99 Euro, ISBN 978-3-8376-4530-9

Information und Bestellung

Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. lädt herzlich zur UTOPOLIS Jahreskonferenz „Soziokultur vernetzt im Quartier“ ein, die am 24. und 25. September 2019 in der ufaFabrik in Berlin stattfinden wird. 

Kooperationen und Vernetzung sind in aller Munde, sie werden gefördert und gefordert - auch in der Soziokultur. In Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen und Institutionen können Angebote und Kompetenzen erweitert, Ressourcen und Potenziale miteinander verbunden werden. Die Erwartungen sind oft hoch, die Ergebnisse jedoch nicht immer befriedigend. Was bedeuten Kooperation und Vernetzung im Stadtteil? Wie baue ich Netzwerke auf? Worauf gilt es zu achten, welche Voraussetzungen sind nötig, welche Faktoren fördern oder behindern die Prozesse? Die Fachkonferenz bietet die Möglichkeit, Verbindungen zu schaffen und voneinander zu lernen. Beispiele zeigen auf, wie Soziokultur, Wissenschaft, Kommune und Wirtschaft innovative Netzwerke aufbauen und neue Wege der Kooperation eingehen, die für alle Beteiligten und für die Arbeit im Quartier eine Bereicherung darstellen.
Der erste Tag lässt verschiedene Bereiche und Perspektiven zu Wort kommen; Erfahrungen und Beispiele aus der Praxis geben Impulse und bilden die Basis für den fachlichen Austausch über Gelingensbedingungen. Der zweite Tag stellt den Schwerpunkt „Digitale Vernetzung“ in den Fokus und bietet Workshops von „E-Partizipation“ über „Mobile Medienarbeit“ bis hin zum „Hackathon“ als eine beteiligungsorientierte Methode, Ideen für ein harmonisches Zusammenwirken von Arbeit, Wohnen und Freizeit im Quartier zu ermitteln.

Dank der Förderung „UTOPOLIS – Soziokultur im Quartier“ durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien ist die Teilnahme an der Konferenz kostenfrei. Eine Teilnahme ist ausschließlich mit Anmeldung möglich.

Das Programm ist als Anhang beigefügt. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich auf unserer Website www.utopolis.online

Die Jahre 2020 und 2021 bringen die Gelegenheit, mit einer neuen Europäischen Bürgerinitiative (EBI)  das Grundeinkommen offensiv in Öffentlichkeit und Politik in der EU und in Deutschland voranzubringen.
 
Die Europäische Bürgerinitiative Grundeinkommen soll im ersten Halbjahr 2020 in der ganzen EU gestartet werden. Sie läuft ein Jahr. Ziel ist es, mindestens eine Million Unterzeichnungen in der EU zu sammeln. Das ist Voraussetzung für eine erfolgreiche EBI. Dann müssen die EU-Kommission und das EU-Parlament diese öffentlich mit zivilgesellschaftlichen Akteuren debattieren. Deutschland muss mindestens 72.096 Unterzeichnungen einbringen. Um andere EU-Länder zu unterstützen und den Erfolg der EBI zu sichern, wären 250.000 Unterzeichnungen in Deutschland sehr gut. Hier die neueste Verordnung über Europäische Bürgerinitiativen: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?qid=1559595314491&uri=CELEX:32019R0788       
Das Netzwerk Grundeinkommen lädt die in Deutschland bundesweit agierenden Verbände, Initiativen und Parteien bzw. Parteizusammenschlüsse ein, die sich für das Grundeinkommen einsetzen, gemeinsam die Kampagne und die Zusammenarbeit in Deutschland für die EBI abzustimmen.
 
13.09.2019, 12.00 bis ca. 16.00 Uhr
Freizeitheim Lister Turm, Raum 20   
Walderseestraße 100
30177 Hannover

 
Das Freizeitheim ist bequem vom Hbf. Hannover mit der Stadt-Bahn 3, 7 und 9 in 15 Minuten zu erreichen (bis Haltestelle Lister Platz).
 
Ronald Blaschke (EBI-Koordinator für Deutschland)
Matthias Blöcher
Mitglieder im Netzwerkrat
Netzwerk Grundeinkommen 

Alle reden von Zukunft. Wir auch! Unsere Themen? CO2-freie Mobilität, bewusster Konsum und klimaneutrales Veranstalten. Wie sich soziokulturelle Zentren für die Zukunft aufstellen, zeigt die aktuelle Ausgabe der SOZIOkultur.

Für Davide Brocchi ist die zentrale Frage die des Umgangs mit Krisen. Nachhaltige Kulturarbeit solle dem sozialen Zusammenhalt dienen und das wirtschaftszentrierte Verständnis von Wachstum überwinden. Der Forscher und Transformationsmanager plädiert für einen Kulturwandel, wobei Kultur transversal die ganze Gesellschaft durchdringt.
Auch Corinna Vosse fragt: Darf es etwas weniger sein? Die Soziologin und Projektentwicklerin sieht die soziokulturellen Zentren in der Pflicht. Von ihnen sollte mehr Transformationsenergie ausgehen: um dem Wandel erst einmal Platz zu schaffen und ihm dann Gestalt zu geben.
Elke Flake legt den Schwerpunkt auf die Absicherung der Mitarbeiter*innen. Die Regional- und Kulturberaterin fordert eine bundesweite Kampagne für institutionelle Förderung der soziokulturellen Zentren. Vielerorts sei der Betrieb nur durch Selbstausbeutung der Mitarbeitenden gewährleistet. Ihnen drohe Altersarmut – ein Sprengsatz für die ganze Gesellschaft.
Auch vor Ort steht die Zukunft im Zentrum: Das Theaterkollektiv edgarundallan begegnet einer abgestumpften öffentlichen Wahrnehmung – durch sinnliche Erfahrungen. Die Brotfabrik in Frankfurt am Main erfasst das Mobilitätsverhalten der Besucher*innen – mit Alternativvorschlägen. Die Kufa Moabit kooperiert mit einem Ökostromanbieter – auch zum Nutzen der Kultur. In Karlsruhe untersuchen Studierende die Ausrichtung von Kulturbetrieben – mit konstruktiven Tipps.

„Nachhaltige Kulturarbeit“ war auch Thema des Fachtags der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren im März in Weimar. Das Spektrum reichte von Beschaffung über Mobilität, Logistik und Gastronomie bis zum Gebäudemanagement. Lena Kube stellte Kooperationsmodelle vor. Nicole Saile erläuterte Möglichkeiten des bewussten Konsums. Heiko Griebsch berechnete die Klimabilanz direkt anhand der Veranstaltung. Der Fachtag war Teil des Projekts „Jetzt. In Zukunft“, mit dem die Bundesvereinigung einen branchenspezifischen Nachhaltigkeitskodex für soziokulturelle Zentren entwickeln will. Dazu wurden in der aktuellen statistischen Umfrage erstmals spezifische Daten abgefragt. Christian Müller-Espey zeigt in der Bestandsaufnahme: Nachhaltigkeit ist Schwerpunkt bei der Gestaltung von Programmen und Prozessen in der Soziokultur. Es offenbaren sich aber auch deutliche Lücken. Sie zu schließen, wird den Bundesverband in den nächsten Jahren beschäftigen. Dazu ist auch die Politik gefragt.

Das und noch mehr lesen Sie in der aktuellenSOZIOkultur. Erhältlich im Shopauf www.soziokultur.de.
Hier geht´szur Online-Version.

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