BINZ BLEIBT BINZ
Der Kanton Zürich als Besitzer der Liegenschaft hat uns nun mitgeteilt, dass wir die Liegenschaft per Ende März 2013 verlassen müssen, da sie dann abgerissen und einem Neubauprojekt weichen soll.Wir wehren uns dagegen, da wir finden, dass es sowieso schon viel zu wenig kreative Freiräume in Zürich und sonst wo gibt und deshalb die bestehenden unbedingt erhalten werden sollten.
Deshalb haben wir nun den Monat Dezember als Aktionsmonat für die BINZ ausgerufen, damit möglichst viele Menschen überall auf der Welt mit irgendeinem Beitrag ihre Unterstützung für uns kundtun können. Es spielt überhaupt keine Rolle, in welcher Form diese Unterstützung stattfindet, es muss auch nichts Spektakuläres sein. Was ihr gemacht habt für den Blog auf unserer Website. Dort haben wir im Kalender schon die ersten Beiträge veröffentlicht:
www.binzbleibtbinz.ch
Wichtig wäre einfach, dass das Wort BINZ irgendwo auftaucht und dass wenn möglich ersichtlich ist, dass der Beitrag von wo auch immer kommt. Wenn ihr etwas macht, schickt uns die Fotos etc. bitte direkt an unsere BINZ-Mailadresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

so heißt am kommenden Samstag eine bundesweite Aktion. Reiche, Millionäre, werden immer reicher. In den letzten Jahren hat sich die Zahl der Menschen vermehrt, die in öffentlichen Papierkörbe nach Pfandflaschen schauen. Hartz IV Empfänger werden immer mehr beschnitten und als arbeitsscheu dargestellt. Der Selbstbedienungsregierung ist es in den letzten Jahren gelungen einen Keil in die Gesellschaft zu treiben. Reiche werden z. B. im Gesundheitssystem immer stärker bevorzugt und andere können sehen wo sie bleiben, die nicht so viel Geld haben. Die Zeit ist reif, um aufzustehen und auf die Straße zu gehen, wie in anderen europäischen Länder. Die Frage ist, ob man diesen Aktionstag bis zur Bundestagswahl im kommenden Jahr am kochen halten kann, um diese Selbstbedienungsregierung ins Jenseits zu schicken. Wir brauchen weitere alternativ Projekte, für eine andere ökologische, soziale und wirtschaftliche Gesellschaftsform. Wir brauchen eine starke, breite ökologische, soziale Bewegung. Es darf am Samstag nicht bei diesem einen Tag bleiben. Auf kommunaler- und bundesweiten Ebene müssen weitere Aktionstage folgen um Druck auszuüben. Es muß endlich gestoppt werden, daß das Geld nur in wenigen Händen ist. Nehmen wir die Geldverteilung selber in die Hand. Banken müssen endlich in die Hände von den Bankkunden oder müssen verstaatlicht werden. Nehmen wir den kommenden Samstag zum Anlaß für eine neue breite Bewegung. Nico-Reiner Schindler