AG SPAK Bücher
Unser Verlag, AG SPAK Bücher existiert seit 1978. Dort veröffentlichen wir Bücher zu Sozialen Bewegungen und sozialpolitischen Themen.
Schauen Sie selbst: https://www.agspak-buecher.de/
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Stefan Pohlmann
ALTERSHILFE
Band 1 und 2 zusammen
ISBN 978-3-945959-06-0 – 34 €
ALTERSHILFE. Band I: Hintergründe und Herausforderungen
ISBN 978-3-945959-07-7– 2016 – 180 Seiten – 18 €
ALTERSHILFE. Band II: Handlungsfelder und Handlungsempfehlungen
ISBN 978-3-945959-04-6 – 2016 – 222 Seiten – 22 €
AG SPAK Bücher
Die beiden vorliegenden Bände setzen sich mit den Handlungszwängen des demografi schen Wandels auseinander. Mit dem Begriff der Altershilfe heben sie zugleich Chancen und Risiken einer alternden Gesellschaft hervor. Dabei werden die Akteure und Professionen des Sozial- und Gesundheitssystems gleichermaßen als Adressaten angesprochen. Praxisnah und forschungsbasiert zugleich beantworten die Bücher die Frage, welche Anforderungen das individuelle und das kollektive Altern an die moderne Gesellschaft stellen und wie die offene, ambulante und stationäre Altershilfe darauf reagieren sollte.
Zum Autor:
Pohlmann, Stefan:
Dr. phil. habil., Dipl. Psych., ist wissenschaftlicher Leiter der Forschungsabteilung für interdisziplinäre Gerontologie an der Hochschule München. Er studierte Psychologie, Pädagogik und Katholische Theologie, promovierte in der Kognitionswissenschaft und erhielt die Venia Legendi für Alterswissenschaft. Pohlmann leitete die bundesdeutschen Aktivitäten im Zuge der UNO-Programme des Weltaltenplans und des Internationalen Jahres der Senioren. Er war Mitglied der Sozialentwicklungskommission der Vereinten Nationen und der Task Force on Ageing der UNECE. Als Professor für Gerontologie ist er seit 2004 an der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften der Hochschule München tätig. Er hat zahlreiche einschlägige Bücher und Aufsätze im Bereich der Gerontologie veröffentlicht. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Schnittstellenbereichen Alter, Gesundheit und Bildung.
Herausforderungen und Perspektiven an die Arbeit im Gemeinwesen in Rumänien und Deutschland
Juliane Sagebiel, Ana Muntean, Bettina Sagebiel (Hg)
Zivilgesellschaft und Soziale Arbeit
ISBN 978-3-940865-88-5 I 2015 I 313 Seiten I 28 €
zum Buch
Rumänien, seit 2007 Mitglied der Europäischen Union, befindet sich seit dem Systemwechsel 1989 in einem Transformationsprozess hin zu einer demokratisch verfassten Zivilgesellschaft. Diese Entwicklung betrifft alle gesellschaftlichen Bereiche, den ökonomischen, den kulturellen und den sozialen und tangiert selbst ganz alltägliche Lebensfragen.
"Bei 19,96 Millionen (2013) Einwohnern lebten Ende 2013 in Rumänien nach Angaben des Landesrates für Senioren (CNPV) 5.224.882 Rentner, gruppiert nach folgenden Einkommenskategorien:
"Der nationale Notstand an medizinischen und pflegerischen Fachkräften ist nicht auf eine mangelhafte Ausbildung zurückzuführen, sondern vielmehr auf die geringe monetäre Anerkennung für diese Care-Leistungen. Die Löhne des Pflegepersonals in einem Altersheim, einschließlich Nachtschichten, betragen ca. 150-160 Euro, bei einer Verantwortung für die Betreuung und Pflege von 25 bis 50 Senioren. Unter diesen Bedingungen ist jedes Arbeitsangebot aus dem westlichen Ausland deutlich attraktiver. Für private Pflege erhält die Fachkraft beispielsweise einen Lohn zwischen 1.000 Euro und 1.500 Euro pro Monat plus Unterkunft und Verpflegung (siehe die Beiträge von Rerrich und Sagebiel/Muntean in diesem Band)."
Dei beiden Zitate aus dem Band machen die Herausforderungen deutlich, vor denen die rumänische und europäische Sozialpolitik stehen.
In dem Beitrag "PIN – schlägt eine Brücke zwischen den Generationen in einer rumänischen Gemeinde"
wird der Verlauf eines gemeinwesenorientierten Praxisforschungsprojektes (PIN: Punti intergenerationale Nadrag) in einer kleinen rumänischen Gemeinde am Rande der Westkarpaten geschildert, deren gesamte ökonomische und soziale Infrastruktur sich nach dem Umsturz 1989 verändert hat. Die meisten erwerbsfähigen Menschen arbeiten heute permanent oder temporär im Ausland, zurück bleiben junge und alte Menschen. Ziel des Projekts war, durch die intergenerative Vernetzung zwischen alten und jungen Menschen unter Einbindung kommunaler Akteure und Studierender der Sozialen Arbeit der Universität Timişoara eine Brücke zwischen den Generationen zu schlagen, um nachhaltige Unterstützungsstrukturen zu schaffen, wo fehlende familiäre Strukturen und eine mangelnde staatliche Versorgung eine empfindliche Lücke hinterlassen. Im Projektverlauf wurden Arbeitsprinzipien der Gemeinwesenarbeit, der Sozialraumorientierung und der Ressourcenerschließung in Verknüpfung mit der hermeneutischen Methode Oral History angewendet. dk

Komplett aktualisierte und stark erweiterte sechste Auflage
Alexander Gregory / Torsten Schmotz (Hrsg.)
Fundraising vor Ort
Methoden, Beispiele, Ideen, Tipps und Adressen zur Finanzierung von Vereinen, Projekten und gemeinnützigen Einrichtungen in ganz Deutschland
Komplett aktualisierte und stark erweiterte 6. Auflage
ISBN 978-3-940865-89-2 I 2015
540 Seiten I 39 €
Vielleicht kennen Sie Tina Modotti, die italienische Schauspielerin, Fotografin und Revolutionärin , oder Jenny Marx, die deutsche Sozialistin, die weit mehr war, als die „gute Herzensjenny“ und spätere Ehefrau und Sekretärin des berühmten Karl Marx. Von Therese Giehse, der Schauspielerein, die als Jüdin 1933 ins Exil flüchten mußte und sowohl am Züricher Schauspielhaus als auch mit dem Berliner Esemble von Bertholt Brecht arbeitete, haben Sie vielleicht schon gehört. Aber kennen Sie Nuriye Ulviye Mevlancivelek, die Gründerin der ersten muslimischen feministischen Frauenzeitschrift im Osmanischen Reich? Und wer war Germaine Tillion? Oder Lucy Parsons? Und wer Giséle Freund, und warum schrieb sie eine politisch-soziologische Analyse der Fotografie? Der Wandkalender im DIN A 3-Format mit 12 Wegbereiterinnen der emanzipatorischen Frauenbewegung gibt über diese und einige andere Frauen Auskunft. Er erscheint 2016 zum vierzehnten Male. Diesmal ist er wieder bunt und noch internationaler als er früher schon war und er handelt von Frauen, die zwischen den Welten gewandert sind und zeitlebens keine Ruhe geben wollten.