bedingungsloses-grundeinkommen-downloadPünktlich zur 9. Internationalen Woche des Grundeinkommens erschien ein Sammelband von Autor_innen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz mit dem Titel „Das Bedingungslose Grundeinkommen. Feministische und postpatriarchale Perspektiven“ im Ulrike Helmer Verlag.

Der Sammelband beinhaltet Beiträge von Gabriele Winker, Ina Praetorius, Margit Appel, Andrea Baier/Adelheid Biesecker/Daniela Gottschlich, Dagmar Paternoga/Werner Rätz, Ronald Blaschke und Dorothee Markert.

Herausgeber_innen sind Ina Praetorius, Mitfrau im Initiativkomitee der Schweizer Volksinitiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen, sowie Antje Schrupp, die sich in Deutschland aktiv in die Grundeinkommensdebatte aus postpatriarchaler Perspektive einbringt, und ich. Eine Übersicht über die Beiträge und Autor_innen finden sich in diesem PDF-Dokument.

In dieser Übersicht fasst Antje Schrupp die Beiträge des Sammelbands aus ihrer Sicht wie folgt zusammen: „Feministische Ökonomiekritik ist eine natürliche Verbündete der Grundeinkommens-Bewegung, denn für beide ist nicht nur bezahlte, sondern auch unbezahlte Arbeit im Fokus. Allerdings kann das bedingungslose Grundeinkommen nur dann wirklich postpatriarchal konzipiert werden, wenn es nicht mit der Illusion vom ‚Ende der Arbeit‘ verknüpft wird, sondern mit dem ‚guten Leben für alle‘, bei dem Care – und eben auch die damit notwendigerweise verbundene Arbeit – im Zentrum steht.“

Neuerscheinung
Selbstbestimmt Leben Innsbruck– Netzwerk Selbstvertretung Österreich (Hg.)
Das Netzwerk-Buch
Männer und Frauen mit Lernschwierigkeiten vertreten sich selbst
ISBN 978-3-945959-14-5 I 2016 I 98 Seiten I 9 €

Im Netzwerk-Buch beschreiben Männer und Frauen mit Lernschwierigkeiten:
– Warum ist unabhängige Selbstvertretung wichtig?
– Sie erklären, wie sie ihr Netzwerk aufgebaut haben.
– Und welche Schwierigkeiten es dabei gibt.
– Sie beschreiben die Grundsätze vom Netzwerk.
– Für Männer und Frauen mit Lernschwierigkeiten ist Vernetzung sehr wichtig.
– So können sie sich gegenseitig stark machen.
– So können sie politisch aktiv sein.

zum Buch

wir laden Euch ganz herzlich zum nächsten bundesweiten Treffen, dieses Mal in Erfurt, ein.
Zeit: Sa, 15. Oktober 2016, 12 - 17 Uhr.
Ort: Radio F.R.E.I., Gotthardtstraße 21, 99084 Erfurt

Aus der Tagesordnung

  1. Regelbedarfsermittlungsgesetz, zur Lage der Erwerbslosen
    Der Paritätische kommt zu dem Ergebnis, dass die Regelleistungen in der RB-Stufe 1 rund 520 EUR sein müssten. Der DPWV wirft dem SPD geführten Arbeitsministerium vor, bei der Neuberechnung der Regelsätze willkürliche Eingriffe in die Statistik vorgenommen und das Ergebnis auf 409 Euro künstlich klein gerechnet zu haben. Zur Bestimmung des Existenzminimums von Kindern verlangt der Verband die umgehende Einsetzung einer Expertenkommission.
    Der Tacheles nahestehende Rechenkünstler Rüdiger Böker, der 2009 auch Sachverständiger bei der Klage vor dem BVerfG war, hat sich den Entwurf angeschaut und kommt zu dem Ergebnis, dass sich der RB für eine alleine stehende Person auf 575,- EUR belaufen müsste.
  2. Weitere Strategie des ABSP - Input Kokreis und gemeinsame Diskussion
  3. Stand der Kampagne 500-10 (steuerfrei), Petition, weitere Aktivitäten
  4. Weitere Themen der Sozialproteste

Das freiwillige Engagement in Deutschland für die Integration der Geflüchteten in die Gesellschaft und vor Ort in den Kommunen ist weiterhin stark und wichtig. Die vielfach und vielerorts spontan entstandenen Initiativen strukturieren sich zunehmend professioneller. Die Koordination zwischen ihnen und der Verwaltung sowie anderen Akteuren funktioniert nach drei Modellen: Initiativen-Koordination, Netzwerk-Koordination oder zentrale Koordination durch eine hauptamtliche Unterstützung. Zu diesen Ergebnissen kommt eine qualitative Studie des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung. In der Studie werden zudem Empfehlungen für die Koordination in der Flüchtlingshilfe formuliert: demnach gilt es beispielsweise die Koordination zu stärken, gemeinsame Regeln dafür festzulegen und Partizipation zu ermöglichen. Geflüchtete sollten als Akteure in die Koordinationsstrukturen eingebunden werden. Und schließlich sollte die politische Dimension des Engagements mit Wirkung gegen rechte Stimmungsmache in den Kommunen wahrgenommen und als kontinuierliche Arbeit für den sozialen Zusammenhalt intensiver als bisher unterstützt und öffentlich anerkannt werden.

Weitere Informationen
Quelle:
eNewsletter Wegweiser Bürgergesellschaft 9/2016 (14.09.2016)

 

„Grundeinkommen – uns und unserer Umwelt zuliebe“ ist das Motto der Woche des Grundeinkommens 2016.

Die weltweite Grundeinkommensbewegung BIEN tagte Anfang Juli unter dem Titel „Soziale und ökologische Veränderungen und das Grundeinkommen“ im südkoreanischen Seoul. Schon Ende Mai hatte sich die Grundeinkommensszene mit der wachstumskritischen Bewegung in Hamburg getroffen und die gemeinsamen Positionen abgesteckt – demokratische Strukturen, soziale Sicherheit,  Zeitsouveränität und solidarisches Wirtschaften dienen schließlich nicht nur dem Menschen, sondern auch der Umwelt.

Als Kulturimpuls hat das Grundeinkommen eine soziale Dimension. Das ist bekannt. Doch es hat auch eine umweltpolitische: Es befähigt zu einer verantwortungsvollen Produktions-, Konsum- und Lebensweise. Diese Dimension steht im Mittelpunkt der vom 19. bis 25. September stattfindenden Woche des Grundeinkommens.

http://www.woche-des-grundeinkommens.eu


im letzten Jahr konnten wir mit einer zentralen Großdemonstration in Berlin über 200.000 Menschen gegen TTIP, CETA & Co auf die Straße bringen. Das war ein großartiger Erfolg der kritischen Zivilgesellschaft und ein unüberhorbares Signal: Nur fairer Handel ist freier Handel! Aber die Auseinandersetzung ist noch nicht  gewonnen. Am 19. September entscheidet die SPD auf einem Parteikonvent über die Zustimmung zu CETA, am 22.9. muss Sigmar Gabriel beim Rat der  Handelsminister über CETA abstimmen. Deshalb bitte ich Euch und Sie alle, nächste Woche Samstag auf einer der sieben dezentralen Demonstrationen für fairen Handel auf die Straße zu gehen! Denn wer TTIP stoppen will, muss zunächst CETA verhindern.

Die Demonstrationen finden am 17.9. zeitgleich ab 12:00 Uhr in Köln, München, Stuttgart, Frankfurt/Main, Hamburg, Leipzig und Berlin statt.

Alle Infos zu den Demonstrationsrouten, zur Anreise und Mobilisierung sind hier zu finden: www.ttip-demo.de

Klar ist: CETA ist die Blaupause für TTIP und folgt dem gleichen Prinzip, Demokratie und Rechtstaatlichkeit gegenüber den kurzfristigen Interessen von transnationalen Unternehmen zu schwächen. TTIP ist nicht schlechter als CETA, nur weil es mit den USA abgeschlossen wird. Das Kernproblem von TTIP und CETA ist nicht, mit welchem Land sie verhandelt werden, sondern die demokratieschädlichen Regelungen, die sie beinhalten. Außerdem: Wenn TTIP verhindert wird, aber CETA kommt, können US-Konzerne die Schiedsgerichte auch über ihre kanadischen Tochterunternehmen nutzen.

Der Einsatz gegen TTIP, CETA & Co kann einer der größten Erfolge einer kritischen europäischen Zivilgesellschaft werden, wenn wir jetzt nicht locker lassen! Ich werde mich weiter auf allen Ebenen für eine Verhinderung dieser Abkommen und für fairen Handel einsetzen.

Gisela Notz (Hg.) Kalender 2017 - Wegbereiterinnen XV

Gisela Notz (Hg.) Kalender 2017 - Wegbereiterinnen XV

Gisela Notz (Hg.)
Kalender 2017 - Wegbereiterinnen XV
ISBN 978-3-945959-11-4 I 2016
15 Seiten I A3 I Ringbindung I 14,50 € plus Versand 4.90 (wegen Sonderformat)

Wahrscheinlich kennen Sie Hanna Arendt, die wohl bedeutendste politische Philosophin des 20. Jahrhunderts, oder Mascha Kaléko, eine der wichtigsten deutschsprachigen Schriftstellerinnen der gleichen Zeit. Sie kennen wohl auch den „Spatz von Berlin“, wie die Kabarettistin, Schauspielerin und Sängerin Claire Waldoff genannt wurde. Von Ilse Stöbe, der Widerstandskämpferin im Auswärtigen Amt, die 1942 im Rahmen der Ermittlungen gegen die Widerstandsgruppe „Rote Kapelle“ festgenommen wurde und am 22. Dezember 1942 in Plötzensee hingerichtet wurde, haben Sie vielleicht schon gehört. Aber kennen Sie Mary Harris Jones, genannt Mother Jones „die gefährlichste Frau in Amerika“? Und wer war Marie Jahoda, die österreichische Sozialpsychologin, deren Studie von 1932 über die „Arbeitslosen von Marienthalheute noch immer aktuell ist? Oder Emilie Winkelmann, die Zimmerin und erste freie Architektin, die in Berlin unter anderem eine Wohn- und Bildungsstätte für Studentinnen konzipierte.
Der Wandkalender im DIN A3-Format mit zwölf Wegbereiterinnen der emanzipatorischen Frauenbewegung gibt über diese und einige andere Frauen Auskunft. Er erscheint 2017 zum fünfzehnten Mal. Zwölf AutorInnen haben an den bunten und internationalen Biografien gearbeitet. Sie schrieben über Frauen, die zwischen den Welten gewandert sind und zeitlebens keine Ruhe geben wollten.

19.40 €
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Die KAMPAGNE SOLIOLI VERTREIBT IN BERLIN GRIECHISCHES OLIVENÖL, OLIVEN UND OLIVENPASTE von den Kooperativen Modousa (Lesbos) und Greenland (Messenien/Peloponnes), in Zusammenarbeit mit Solidarity4All. Mit einem Teil der Einnahmen werden soziale und politische Selbsthilfestrukturen
in Griechenland unterstützt.
Die Kampagne ist zeitlich begrenzt, Ihr könnt BIS SPÄTESTENS 9.SEPTEMBER 2016 hier bestellen: http://solioli.de/bestellen
Die SoliOli-Kampagne freut sich über FRÜHZEITIGE BESTELLUNGEN. Als Solidaritätskampagne ist sie auf VORAUSZAHLUNG angewiesen.
Die Produkte werden VORAUSSICHTLICH IM ZEITRAUM 6. BIS 8. OKTOBER 2016 IN KREUZBERG (Urbanstraße nahe Hermannplatz) ZUR ABHOLUNG BEREITSTEHEN.
Die Kampagne kann und will nicht die politische Solidaritätsarbeit ersetzen, sondern möchte einen praktischen Beitrag leisten zur Unterstützung solidarischen Wirtschaftens in Griechenland.
Weitere Informationen findet Ihr auf der WEBSITE http://solioli.de [2], wo Ihr auch den SOLIOLI-FLYER downloaden könnt: http://solioli.de/wp-content/uploads/2016/07/flyer_solioli.pdf
Das NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg www.netz-bb.de unterstützt die SoliOli-Kampagne.
Netz für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg e.V.
Crellestraße 6, 10827 Berlin, Tel.: 0049 - (0)30 - 216 91 05, www.netz-bb.de

2. September um 7.30 Uhr: Bundesarbeitsministerium (Wilhelmstr. 49): Blockade

Gehen wir in die Offensive, blockieren wir am 2. September das Ministerium für Arbeit und Soziales, markieren wir ihre Verarmungs- und Ausgrenzungspolitik - gegen die soziale Spaltung im Innern und die Grenzen nach Außen. Blockupy beteiligt sich in diesem September am Aktionswochenende gegen Rassismus. Dabei werden wir nicht nur die AfD ins Visier nehmen. Die Grenzen der Festung Europa, die Grenzen innerhalb Europas und die Grenze zwischen Oben und Unten gehören zu einem Normalzustand, der tagtäglich Menschen erniedrigt, ausbeutet und tötet. Dieser Normalzustand wird mit dem Dogma der Alternativlosigkeit am Laufen gehalten. Wir wollen diese Grenzen gemeinsam mit Vielen angehen und markieren - um sie irgendwann einreißen zu können. Wir wollen ein Zeichen setzen: Der Kampf gegen die AfD und den Rechtsruck muss auch ein Kampf für soziale Rechte, Demokratie und ein radikal anderes Europa sein.
Nachmittags gibt es dezentrale Aktionen in der ganzen Stadt. An die Arbeit - Exit Capitalism

Die Welt braucht den Wandel – und der Wandel kommt von unten.

Dieter Koschek schildert die internationale Bewegung für enkeltaugliche Lebens- und Wirtschaftsstile am Bodensee durch drei Geschichten. Einmal interviewt er Simon Neitzel zur Geschichte und den Grundlagen von wirundjetzt. wirundjetzt ist eine Nachhaltigkeitsinitiative am nördlichen Bodenseeufer, die in den 5 Jahren ihres Bestehens schon etliche Höhen und Tiefen durchgemacht hat. Sie ist heute vor allem ein Nachrichtenportal und Impulsgeber für mehr Miteinander. Vernetzung steht im Vordergrund. So läuft aktuel der Versuch die Projekte der Solidarischen Landwirtschaft zu vernetzen. In Deutschland funktioniert es inzwischen ganz gut. In Vorarlberg vernetzt dazu die Bodenseeakademie, aber die bodenseeweite Vernetzung ist noch nicht gelungen.

Weitere Projekte von wirundjetzt sind eine Broschüre zu den Themen der Nachhaltigkeit von unten rund um den Bodensee und die Organisierung einer Nachhaltigkeitskonferenz 2017.

Bereits vier Jahre zurück liegt die Aktion büro nasö, eine Ausstellung und Installation vom Autor selben im Kunstraum BAF in Wasserburg. Dort versuchte er Betriebe mit den Werten der Gemeinwohlökonomie zu konfrontieren, um damit einen Bewußtseinwandel einzuleiten.

Susanne Bosch führte im März 2015 Herzengespräche mit den Initiativen der Wandeltreppe, einem weiteren Netzwerk durch. Dieter Koschek dokumentiert diese Besuche und forscht im Gespräch mit Susanne Bosch nach Hintergründen der Aktion.
Die Gemeinwohlökonomie ist ein weiteres Feld, das der Autor über die letzten 5 Jahre begleitet hat. Er schildert die Höhen und Tiefen dieser Bewegung.

In diesen Erzählungen bildet Dieter Koschek die Nachhaltigkeitsbewegung in den vier Bodenseeländern ab. Ergänzt durch thematische „Seeblätter“ und Leuchturmprojekte ermöglicht er es Interessierten Zugang zu Initiativen und Projekten zu finden. Rund 100 Adressen der Bewegung werden dokumentiert. Dieter Koschek sagt jedoch, dass die Bewegung viel größer ist. Er schätzt die  Zahl auf rund 500 ohne die vielfältigen rund 2500 Ökobetriebe der Region.

In zwei weiteren Kapiteln entwickelt Koschek Projekte im Entwurfsstadium, von denen er deckt, dass sie wichtig zum einen für die Bewegung selbst, aber auch für eine nachhaltige Bodenseeregion in Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung sind.

Es wartet noch viel Arbeit auf die junge Bewegung. (agspakbücher)

Dieter Koschek

Projekte schlagen Wellen- Alternativen am Bodensee

ISBN978-3-945959-08-4 I 2016 I 140 S.I 10 Euro www.agspak-buecher.de

 

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